Produktlaunch · IoT-Werkzeug für den Holzbau

Holzfeuchte dauerhaft im Blick – statt nur als Momentaufnahme

TimbCase ist kein Sensor. TimbCase ist ein IoT-basiertes Werkzeug zur Feuchtedetektion von Bauteilen, Konstruktionen und sensiblen Bereichen im Holzbau.

TimbCase kombiniert widerstandsbasierte Holzfeuchtemessung mit IoT-Datenübertragung und Cloudanalyse über die Flint Plattform. Das System wurde speziell für Holzbau, Forschung, Bauwerksmonitoring und Langzeitüberwachung entwickelt.

8
Feuchtekanäle
3-in-1
Feuchte · Temp · Klima
Flint
Cloud-Plattform
TimbCase · Live-Daten
Live Feed · CH1
12.4 %MC
Unkritisch · stabil über 14 Tage
Alarm · CH4
22.8 %MC
Grenzwert überschritten · steigend
Das Problem

Feuchte im Holzbau zeigt sich meist zu spät.

Ein Einzelwert mit dem Handmessgerät sagt, wie feucht ein Bauteil genau jetzt ist, aber nicht, wohin es sich entwickelt. Kritische Feuchte tritt häufig verdeckt auf: hinter geschlossenen Bauteilen, nach unbemerktem Wassereintritt, über lange Trocknungsphasen. Wird der Schaden sichtbar, ist die Ursache längst vorbei und schwer nachzuweisen.

Punktmessung statt Verlauf

Eine einzelne Messung ist ein Schnappschuss. Ohne Verlauf bleibt offen, ob ein Bauteil trocknet oder Feuchte aufnimmt.

Verdeckte Bauteile

Nach dem Schließen der Konstruktion ist kein Handzugriff mehr möglich. Kritische Zonen bleiben unbeobachtet.

Fehlende Dokumentation

Bei Streitfällen fehlt der belastbare Nachweis. Ohne lückenlose Aufzeichnung lässt sich eine Ursache kaum belegen.

Die Lösung

Widerstandsmessung, IoT-Übertragung und Cloudanalyse in einem Werkzeug.

TimbCase erfasst mehrere Messpunkte gleichzeitig, überträgt die Werte automatisch und wertet sie in der Flint Plattform aus. Aus einzelnen Messungen wird ein nachvollziehbarer Zeitverlauf, die Grundlage für frühzeitige Entscheidungen, saubere Qualitätssicherung und belastbare Schadensanalyse.

Widerstandsbasiert messen

Bewährtes Messprinzip über Schraub-Messpunkte direkt im Holz, an bis zu 8 Kanälen parallel.

Übertragung via LoRaWAN

Die Werte werden per LoRaWAN selbstständig übertragen, ohne Ablesen vor Ort.

In der Cloud auswerten

Die Flint Plattform visualisiert Zeitverläufe, prüft Grenzwerte und dokumentiert lückenlos.

Produktverständnis

Kein Sensor. Ein IoT-Werkzeug.

TimbCase ist kein fix verbautes Einzelbauteil und kein klassisches Handmessgerät. Es ist ein mobiles, wiederverwendbares Werkzeugset: ein Koffer, den man auf die Baustelle mitnimmt, an mehreren Punkten anschließt und nach dem Einsatz zum nächsten Projekt weiterträgt. Die IoT-Technik im Inneren macht aus einer Messung eine dokumentierte Feuchtedetektion über Zeit.

Einzelsensor / Handmessgerät
  • Ein Messpunkt, ein Zeitpunkt
  • Manuelles Ablesen erforderlich
  • Kein automatischer Zeitverlauf
  • Dokumentation von Hand
TimbCase, das IoT-Werkzeug
  • Bis zu 8 Kanäle parallel, dauerhaft im Blick
  • Automatische IoT-Datenübertragung
  • Zeitverlauf und Grenzwerte in der Flint Plattform
  • Wiederverwendbar über Projekte hinweg
Ein Blick in den Koffer

Alles, was ein Messeinsatz braucht, in einem Set.

Hauptmodul, Erweiterungsmodul, acht Einzelmesspunkte, Anschlussleitungen und optionaler Klimasensor. Geschützt und geordnet in einem stabilen Transportkoffer.

Geöffneter TimbCase Transportkoffer mit Hauptmodul, Erweiterungsmodul, Messpunkten, Anschlussleitungen und Klimasensor
Objekt: Versuchsaufbau · TimbCase KofferinhaltTIMBCASE · SET
  • 1
    TimbCase Hauptmodul
    4 Holzfeuchtekanäle, integrierte Raumklimaerfassung, Temperaturmessung an Kanal 1, IoT-Funkeinheit.
  • 2
    TimbCase Erweiterungsmodul
    4 zusätzliche Holzfeuchtekanäle mit Temperaturmessung an Kanal 5, erweitert das Set auf 8 Kanäle.
  • 3
    8 × Einzelmesspunkte
    Widerstandsbasierte Schraub-Messpunkte zur Applikation direkt im Holzbauteil.
  • 4
    Anschlussleitungen
    Sensorkabel und Verbinder zwischen Messpunkt und Modul, konfektioniert und beschriftbar.
  • 5
    Externer Klimasensor · optional
    Erfasst Raumklima abgesetzt vom Modul, etwa in einer anderen Zone oder Höhe.
  • 6
    Stabiler Transportkoffer
    Schaumstoffeinlage, geordnete Fächer, baustellentauglich. Das Werkzeug wandert von Projekt zu Projekt.
Montage & Positionierung

Acht Messpunkte, gesetzt dort, wo Feuchte entsteht.

Die Messpunkte werden gezielt an den kritischen Zonen einer Konstruktion platziert und über Anschlussleitungen mit Haupt- und Erweiterungsmodul verbunden. Das Beispiel zeigt einen Versuchsaufbau mit acht Kanälen an einem ausgesteiften Holzrahmenelement.

Holzrahmenelement mit acht nummerierten TimbCase-Messpunkten und zwei IoT-Modulen
Beispielhafte Positionierung · 8 Kanäle, 2 ModuleCH 1–8

Typische Messzonen

Wo gemessen wird, entscheidet über die Aussagekraft. Diese Zonen sind im Holzbau erfahrungsgemäß am gefährdetsten:

  • Fußpunkte und Schwellen: erste Zone bei aufsteigender Feuchte und stehendem Wasser.
  • Knoten- und Kreuzungspunkte: Feuchte sammelt sich in Anschlüssen und Fugen.
  • Aussteifungen und Diagonalen: tragende Elemente, deren Zustand belegbar sein muss.
  • Rähm und obere Anschlüsse: Eintrittsstellen bei Leckagen und Dachanschlüssen.
  • Beplankung und Bauteilinneres: Zonen, die nach dem Schließen nicht mehr zugänglich sind.
Detailansicht eines TimbCase-Messpunkts mit Anschlussklemme am Holzbauteil
Messpunkt-Detail: Klemme, Elektroden, AnschlussMESSPUNKT
Details der Messstelle

Definiert, reproduzierbar, wiederauffindbar.

Jeder Messpunkt wird als feste Messstelle im Bauteil gesetzt. Die Elektroden werden in definierter Tiefe eingebracht, die Klemme stellt den Kontakt zur Anschlussleitung her.

  • Definierte Messtiefe: die Elektroden werden in gleichbleibender Tiefe gesetzt; Werte bleiben vergleichbar.
  • Feste Klemmverbindung: sicherer Kontakt zur Anschlussleitung, auch über längere Einsätze.
  • Eindeutige Kanalzuordnung: jeder Punkt ist im Portal einem Kanal zugewiesen und benennbar.
  • Rückbaubar: nach dem Einsatz entfernbar, der Koffer wandert zum nächsten Projekt.
Flint Plattform · Live-Auswertung

Die Werte laufen automatisch ein, der Verlauf entsteht von selbst.

Jeder Kanal wird zum benannten Node. Die Plattform zeichnet den Zeitverlauf auf, vergleicht ihn mit hinterlegten Grenzwerten und meldet Abweichungen, bevor daraus ein Schaden wird. Batteriestand und Verbindungsqualität sind ebenfalls im Blick.

Feuchteverlauf · Sektion B
GRENZWERT 20 %MC242016128T-30T-22T-15T-7HEUTE
CH1 · Schwelle NordCH4 · Knotenpunkt Ost · Grenzwert überschrittenWeitere Kanäle
Alarme
Grenzwert überschritten14:22
CH4 · Knotenpunkt Ost liegt bei 22,8 %MC und steigt seit 6 Tagen kontinuierlich an.
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Batterie niedrig12:05
Erweiterungsmodul bei 14 % Restkapazität. Wechsel innerhalb der nächsten Tage empfohlen.
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Signalqualität09:45
Übertragung zeitweise verzögert. Empfangslage am Standort prüfen.
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Trocknung bestätigt08:10
CH7 unterschreitet seit 48 Stunden stabil 15 %MC. Bauteil kann geschlossen werden.
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CH1 · NODE 01
Schwelle Nord
12.4%MC
Batterie 92 %stabil
CH4 · NODE 04
Knotenpunkt Ost
22.8%MC
Batterie 88 %steigend
CH7 · NODE 07
Diagonale West
14.1%MC
Batterie 91 %fallend
RAUMKLIMA
Halle · 18,2 °C
61% r.F.
Modul Hauptstabil

Darstellung der Flint Plattform. Beispielansicht mit fiktiven Messwerten.

Messung · Widerstand zu %MC

Vom Rohwiderstand zum ablesbaren Feuchtewert, materialgerecht.

TimbCase misst elektrische Widerstände im Holz. Der Widerstand allein ist kein verständlicher Feuchtewert, denn er hängt stark von der Holzart ab. In der Flint Plattform übersetzt ein Formelbildner den Rohwert je Kanal über einen materialspezifischen Ausdruck in Massefeuchte (%MC). Für Fichte, Buche, Esche, Birke, Kiefer und weitere Arten sind eigene Materialfaktoren hinterlegt.

Formelbildner · Live-Umrechnung
HF_<Holzart> CH n
Holzart wählen
feuchttrocken
Sensor liefert · Rohwert
34.000.000Ω
technischer Widerstand, nicht direkt ablesbar
Flint zeigt · Feuchtewert
18%MC
unkritisch

Schematische Veranschaulichung des Prinzips, je Holzart eigene Materialfaktoren im Portal. Keine kalibrierten Messwerte.

Signalkette
Widerstand messen
Elektroden im Holz, Rohwert je Kanal in Ω/MΩ.
Per LoRaWAN in die Flint Plattform
Rohwerte werden automatisch übertragen.
Formelbildner je Holzart
Materialfaktoren für Fichte, Buche, Esche, Birke, Kiefer u. a. rechnen den Rohwert um.
Ablesbarer %MC-Wert
Verständliche Massefeuchte statt Rohwiderstand, vergleichbar über alle Kanäle.
Funktionsweise

In vier Schritten von der Baustelle in die Auswertung.

1
Schritt 01 · Vor Ort

Messpunkte setzen

Schraub-Messpunkte werden in definierter Tiefe im Holz gesetzt, dort, wo Feuchte kritisch wird.

2
Schritt 02 · Anschluss

Device verbinden

Die Anschlussleitungen werden an die Kanäle von Haupt- und optionalem Erweiterungsmodul gelegt.

3
Schritt 03 · Übertragung

Automatisch senden

Über LoRaWAN gehen die Werte selbstständig in die Cloud, ohne Ablesen vor Ort.

4
Schritt 04 · Auswertung

In Flint auswerten

Zeitverläufe visualisieren, Grenzwerte prüfen, Alarme erhalten, Entwicklung dokumentieren.

Technischer Überblick

Aufbau und Ausbaustufen.

Ein Hauptmodul deckt vier Feuchtekanäle plus Raumklima ab. Für größere Aufbauten lässt sich ein Erweiterungsmodul ergänzen, auf bis zu acht Kanäle.

STANDARD

Hauptmodul

4 Holzfeuchtekanäle, integrierter Raumklimasensor und Temperaturmessung an Kanal 1.

CH1 · Feuchte + TempCH2CH3CH4Raumklima
OPTIONAL

Erweiterungsmodul

Vier zusätzliche Feuchtekanäle inklusive Temperaturmessung an Kanal 5.

CH5 · Feuchte + TempCH6CH7CH8
Holzfeuchtekanäle
Bis zu 8 · 4 im Hauptmodul, +4 im Erweiterungsmodul
Messprinzip
Widerstandsbasiert über Schraub-Messpunkte im Holz
Temperaturmessung
An Kanal 1 (Hauptmodul) und Kanal 5 (Erweiterungsmodul)
Raumklima
Integrierter Sensor im Hauptmodul, optional externer Klimasensor
Datenübertragung
LoRaWAN
Stromversorgung
Batteriebetrieb für autonomen Einsatz vor Ort
Auswertung
Flint Plattform · Zeitverläufe, Grenzwerte, Alarme, Export
Lieferform
Transportkoffer mit Modulen, Messpunkten, Leitungen und Zubehör
Typische Einsatzbereiche

Dort, wo ein Einzelwert nicht reicht.

Holzbau-Baustellen
Bauphasenüberwachung
QS vor Bauteilschluss
Feuchteschäden analysieren
Leckageverdacht prüfen
Trocknungsverlauf verfolgen
Transport & Lagerung
Stützen, Träger, Elemente
Forschungs- & Prüfaufbauten
Für wen TimbCase entwickelt wurde

Aus der Praxis, für alle, die Holzfeuchte belastbar bewerten müssen.

HolzbauunternehmenSachverständigeBauphysikerPlanerBauträgerForschungs- & PrüfinstituteTechniker BauwerksdiagnostikFeuchteüberwachung im Holzbau
Produktstart

TimbCase geht in den Launch.

Wir öffnen jetzt die ersten Plätze für Demo-Termine, Erstgespräche und Vorbestellungen. Sichern Sie sich frühen Zugang zu einem Werkzeug, das aus realen Holzbau-Problemen entstanden ist.

Nächster Schritt

Vier Wege, TimbCase kennenzulernen.

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TimbCase live im Einsatz erleben.

Erstgespräch

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Widerstandsmessung nach EN 13183-2
Übertragung via LoRaWAN
DSGVO-konforme Datenhaltung (EU)
FAQ

Häufige Fragen aus der Praxis.

Nein, es ergänzt es. Das Handmessgerät liefert den schnellen Einzelwert. TimbCase erfasst mehrere Punkte parallel, überträgt automatisch und dokumentiert die Entwicklung über Zeit. Beide haben ihren Platz; TimbCase deckt das ab, wozu ein punktuelles Gerät nicht gedacht ist.

Das Hauptmodul deckt 4 Holzfeuchtekanäle plus Raumklima ab. Mit dem optionalen Erweiterungsmodul kommen 4 weitere Kanäle hinzu, insgesamt bis zu 8 Feuchtekanäle parallel.

Widerstandsbasiert über Schraub-Messpunkte, die in definierter Tiefe ins Holz gesetzt werden. An Kanal 1 und Kanal 5 wird zusätzlich die Temperatur erfasst; das Hauptmodul misst zudem das Raumklima. Optional lässt sich ein externer Klimasensor ergänzen.

Über LoRaWAN. Die Werte werden automatisch übertragen; manuelles Ablesen entfällt. In der Plattform lassen sich Zeitverläufe visualisieren, Grenzwerte hinterlegen und Alarme empfangen.

TimbCase misst den elektrischen Widerstand im Holz. Da der Widerstand je Holzart unterschiedlich auf Feuchte reagiert, rechnet die Flint Plattform den Rohwert über einen Formelbildner mit materialspezifischen Faktoren in Massefeuchte (%MC) um. Für Fichte, Buche, Esche, Birke, Kiefer und weitere Arten sind eigene Formeln hinterlegt, sodass pro Kanal ein direkt ablesbarer, vergleichbarer Feuchtewert ausgegeben wird.

An den kritischen Zonen der Konstruktion, typischerweise Fußpunkte und Schwellen, Knoten- und Kreuzungspunkte, Aussteifungen, obere Anschlüsse sowie Bereiche, die nach dem Schließen des Bauteils nicht mehr zugänglich sind. Die konkrete Positionierung stimmen wir im Erstgespräch auf Ihr Objekt ab.

Ja. TimbCase ist als mobiler Messkoffer konzipiert, ein wiederverwendbares Werkzeug, das von Projekt zu Projekt weiterwandert, statt fest im Bauteil zu verbleiben. Die Messpunkte sind nach dem Einsatz rückbaubar.

TimbCase befindet sich im Launch. Über eine Vorbestellung oder Interessensanmeldung sichern Sie sich früh einen Platz und werden zu Verfügbarkeit und Demo-Terminen informiert.

TimbCase

Holzfeuchte dauerhaft im Blick – statt nur als Momentaufnahme.

Das IoT-basierte Werkzeug zur Feuchtedetektion im Holzbau: widerstandsbasierte Messung, IoT-Übertragung und Cloudanalyse über die Flint Plattform. Entwickelt für Holzbau, Forschung, Bauwerksmonitoring und Langzeitüberwachung.