TimbCase ist kein Sensor. TimbCase ist ein IoT-basiertes Werkzeug zur Feuchtedetektion von Bauteilen, Konstruktionen und sensiblen Bereichen im Holzbau.
TimbCase kombiniert widerstandsbasierte Holzfeuchtemessung mit IoT-Datenübertragung und Cloudanalyse über die Flint Plattform. Das System wurde speziell für Holzbau, Forschung, Bauwerksmonitoring und Langzeitüberwachung entwickelt.
Ein Einzelwert mit dem Handmessgerät sagt, wie feucht ein Bauteil genau jetzt ist, aber nicht, wohin es sich entwickelt. Kritische Feuchte tritt häufig verdeckt auf: hinter geschlossenen Bauteilen, nach unbemerktem Wassereintritt, über lange Trocknungsphasen. Wird der Schaden sichtbar, ist die Ursache längst vorbei und schwer nachzuweisen.
Eine einzelne Messung ist ein Schnappschuss. Ohne Verlauf bleibt offen, ob ein Bauteil trocknet oder Feuchte aufnimmt.
Nach dem Schließen der Konstruktion ist kein Handzugriff mehr möglich. Kritische Zonen bleiben unbeobachtet.
Bei Streitfällen fehlt der belastbare Nachweis. Ohne lückenlose Aufzeichnung lässt sich eine Ursache kaum belegen.
TimbCase erfasst mehrere Messpunkte gleichzeitig, überträgt die Werte automatisch und wertet sie in der Flint Plattform aus. Aus einzelnen Messungen wird ein nachvollziehbarer Zeitverlauf, die Grundlage für frühzeitige Entscheidungen, saubere Qualitätssicherung und belastbare Schadensanalyse.
Bewährtes Messprinzip über Schraub-Messpunkte direkt im Holz, an bis zu 8 Kanälen parallel.
Die Werte werden per LoRaWAN selbstständig übertragen, ohne Ablesen vor Ort.
Die Flint Plattform visualisiert Zeitverläufe, prüft Grenzwerte und dokumentiert lückenlos.
TimbCase ist kein fix verbautes Einzelbauteil und kein klassisches Handmessgerät. Es ist ein mobiles, wiederverwendbares Werkzeugset: ein Koffer, den man auf die Baustelle mitnimmt, an mehreren Punkten anschließt und nach dem Einsatz zum nächsten Projekt weiterträgt. Die IoT-Technik im Inneren macht aus einer Messung eine dokumentierte Feuchtedetektion über Zeit.
Hauptmodul, Erweiterungsmodul, acht Einzelmesspunkte, Anschlussleitungen und optionaler Klimasensor. Geschützt und geordnet in einem stabilen Transportkoffer.

Die Messpunkte werden gezielt an den kritischen Zonen einer Konstruktion platziert und über Anschlussleitungen mit Haupt- und Erweiterungsmodul verbunden. Das Beispiel zeigt einen Versuchsaufbau mit acht Kanälen an einem ausgesteiften Holzrahmenelement.

Wo gemessen wird, entscheidet über die Aussagekraft. Diese Zonen sind im Holzbau erfahrungsgemäß am gefährdetsten:

Jeder Messpunkt wird als feste Messstelle im Bauteil gesetzt. Die Elektroden werden in definierter Tiefe eingebracht, die Klemme stellt den Kontakt zur Anschlussleitung her.
Jeder Kanal wird zum benannten Node. Die Plattform zeichnet den Zeitverlauf auf, vergleicht ihn mit hinterlegten Grenzwerten und meldet Abweichungen, bevor daraus ein Schaden wird. Batteriestand und Verbindungsqualität sind ebenfalls im Blick.
Darstellung der Flint Plattform. Beispielansicht mit fiktiven Messwerten.
TimbCase misst elektrische Widerstände im Holz. Der Widerstand allein ist kein verständlicher Feuchtewert, denn er hängt stark von der Holzart ab. In der Flint Plattform übersetzt ein Formelbildner den Rohwert je Kanal über einen materialspezifischen Ausdruck in Massefeuchte (%MC). Für Fichte, Buche, Esche, Birke, Kiefer und weitere Arten sind eigene Materialfaktoren hinterlegt.
Schematische Veranschaulichung des Prinzips, je Holzart eigene Materialfaktoren im Portal. Keine kalibrierten Messwerte.
Schraub-Messpunkte werden in definierter Tiefe im Holz gesetzt, dort, wo Feuchte kritisch wird.
Die Anschlussleitungen werden an die Kanäle von Haupt- und optionalem Erweiterungsmodul gelegt.
Über LoRaWAN gehen die Werte selbstständig in die Cloud, ohne Ablesen vor Ort.
Zeitverläufe visualisieren, Grenzwerte prüfen, Alarme erhalten, Entwicklung dokumentieren.
Ein Hauptmodul deckt vier Feuchtekanäle plus Raumklima ab. Für größere Aufbauten lässt sich ein Erweiterungsmodul ergänzen, auf bis zu acht Kanäle.
4 Holzfeuchtekanäle, integrierter Raumklimasensor und Temperaturmessung an Kanal 1.
Vier zusätzliche Feuchtekanäle inklusive Temperaturmessung an Kanal 5.
Wir öffnen jetzt die ersten Plätze für Demo-Termine, Erstgespräche und Vorbestellungen. Sichern Sie sich frühen Zugang zu einem Werkzeug, das aus realen Holzbau-Problemen entstanden ist.
TimbCase live im Einsatz erleben.
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Zum Launch informiert werden.
Frühen Zugang zum ersten Kontingent sichern.
Nein, es ergänzt es. Das Handmessgerät liefert den schnellen Einzelwert. TimbCase erfasst mehrere Punkte parallel, überträgt automatisch und dokumentiert die Entwicklung über Zeit. Beide haben ihren Platz; TimbCase deckt das ab, wozu ein punktuelles Gerät nicht gedacht ist.
Das Hauptmodul deckt 4 Holzfeuchtekanäle plus Raumklima ab. Mit dem optionalen Erweiterungsmodul kommen 4 weitere Kanäle hinzu, insgesamt bis zu 8 Feuchtekanäle parallel.
Widerstandsbasiert über Schraub-Messpunkte, die in definierter Tiefe ins Holz gesetzt werden. An Kanal 1 und Kanal 5 wird zusätzlich die Temperatur erfasst; das Hauptmodul misst zudem das Raumklima. Optional lässt sich ein externer Klimasensor ergänzen.
Über LoRaWAN. Die Werte werden automatisch übertragen; manuelles Ablesen entfällt. In der Plattform lassen sich Zeitverläufe visualisieren, Grenzwerte hinterlegen und Alarme empfangen.
TimbCase misst den elektrischen Widerstand im Holz. Da der Widerstand je Holzart unterschiedlich auf Feuchte reagiert, rechnet die Flint Plattform den Rohwert über einen Formelbildner mit materialspezifischen Faktoren in Massefeuchte (%MC) um. Für Fichte, Buche, Esche, Birke, Kiefer und weitere Arten sind eigene Formeln hinterlegt, sodass pro Kanal ein direkt ablesbarer, vergleichbarer Feuchtewert ausgegeben wird.
An den kritischen Zonen der Konstruktion, typischerweise Fußpunkte und Schwellen, Knoten- und Kreuzungspunkte, Aussteifungen, obere Anschlüsse sowie Bereiche, die nach dem Schließen des Bauteils nicht mehr zugänglich sind. Die konkrete Positionierung stimmen wir im Erstgespräch auf Ihr Objekt ab.
Ja. TimbCase ist als mobiler Messkoffer konzipiert, ein wiederverwendbares Werkzeug, das von Projekt zu Projekt weiterwandert, statt fest im Bauteil zu verbleiben. Die Messpunkte sind nach dem Einsatz rückbaubar.
TimbCase befindet sich im Launch. Über eine Vorbestellung oder Interessensanmeldung sichern Sie sich früh einen Platz und werden zu Verfügbarkeit und Demo-Terminen informiert.
Das IoT-basierte Werkzeug zur Feuchtedetektion im Holzbau: widerstandsbasierte Messung, IoT-Übertragung und Cloudanalyse über die Flint Plattform. Entwickelt für Holzbau, Forschung, Bauwerksmonitoring und Langzeitüberwachung.